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Vortrag am 07.04.05 in FürstyVon HUTs, LUTs und MUTs Fürstenfeldbruck.(7. April) - Ein überzeugendes Bekenntnis zum neuen Organisationsbereich Streitkräftebasis und zur Transformation der Bundeswehr legte der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Wehrbereichskommandos IV Süddeutschland (WBK IV), Oberstleutnant Klaus D. Treude, vor den Mitgliedern des Freundeskreises in Fürstenfeldbruck ab.
Wissen Sie, was ein LUT ist? brachte Treude seine Zuhörer gleich zu Beginn seines Vortrages zum Nachdenken. Nun, er selbst sei ein solcher LUT, ein Luftwaffen-Uniform-Träger. LUTs stellen zusammen mit HUTs und MUTs, also Heeres- und Luftwaffenuniformträgern das Personal der Streitkräftebasis, die als Organisationsbereich gleichberechtigt neben den klassischen Teilstreitkräften steht. Treude, der in seiner Vorverwendung das Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe leitete und der erste Pressereferent des Freundeskreis Luftwaffe war, stellte die Bundeswehr im Wandel am Beispiel der Streitkräftebasis und hier insbesondere seines Kommandos, des WBK IV, dar. Rückgrat der Streitkräftebasis sind ihre vier Wehrbereichskommandos (WBK). Neben den klassischen Territorialen Aufgaben (z.B. Zivil-Militärische Zusammenarbeit, Heimatschutz) übernehmen diese Kommandos nun auch Fachaufgaben. Sie werden zunehmend auf den Einsatz ausgerichtet. Das WBK IV -Süddeutschland- ist regional für Baden-Württemberg und Bayern zuständig. Mit starken Logistikverbänden ist es ist ein logistikstarkes WBK. Auslandseinsätze gewinnen immer mehr an Bedeutung. So hält das WBK IV derzeit rund 1.000 Logistikkräfte für sechs Monate in Bereitschaft zur Unterstützung der NRF 4, der schnellen Eingreiftruppe der NATO. Ein umfangreiches Serviceangebot für Bedarfsträger innerhalb und außerhalb der Bundeswehr rundet das breitgefächerte Aufgabenspektrum ab. Zwar war die Reform aus dem Jahre 2000 eine richtige Entscheidung, dennoch gibt es nach relativ kurzer Zeit erneut Entscheidungs- und Handlungsbedarf, Transformation heißt die Lösung. Das internationale Umfeld und mit ihm die Sicherheitslage haben sich dramatisch verändert. Für die Bundeswehr ergeben sich neue Anforderungen aus gemeinsamen internationalen Operationen und die Transformation der NATO verlangt auch eine Transformation der Bundeswehr. Auch konnte die Schere zwischen Auftrag und Mitteln für die Bundeswehr bisher nicht geschlossen werden. Die Antwort auf diese Herausforderungen heißt Transformation und bedeutet für die Bundeswehr die Umwandlung von etwas Bestehendem in etwas Neues. Dies drückt sich vor allem in ihrer Ausrichtung auf die wahrscheinlichsten Einsätze, die konsequente Verbesserung ihrer Fähigkeiten und der Forcierung streitkräftegemeinsamen Denken und Handelns aus.
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