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Flugzeuge in Fürsty (24.09.09)

 

Flugzeuge im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck


Alle im weitläufigen Gelände des Fliegerhorst Fürstenfeldbruck auf Sockel stehende Jets der Luftwaffe erstrahlen im neuen Anstrich. Alles begann nach dem 2.Weltkrieg mit der Wiederinbetriebe des teilweise zerbombten Fliegerhorstes durch die Amerikaner. 1948 wird "Fursty" die Heimat der 36th Fighter Wing mit F-80 B "Shooting Star" . Später kamen dann die ersten F-84 E mit noch ungefeilten Tragflächen dazu. 1954 wurde dann die 7330th Flying Training Wing (Fliegerausbildungsgeschwader) gegründet mit der legendären T-33 "T-Bird" von Lockheed.
Über 6000 Maschinen dieses Typs wurden gebaut und weltweit zum Training eingesetzt als wartungsfreundliches, mit guten Flugeigenschaften, sparsam im Verbrauch und Wartung und mit großer Reichweite sehr beliebt.

ImageAm 4.Mai 1956 endlich begann das erste Kommando der neuen deutschen Luftwaffe mit der Flugzeugführerschule "B" und die T-33 flog von 1956 bis 1975 über 200 000 Flugstunden in Fürsty d.h. den Löwenanteil von ingesamt 340 000 Flugstunden in der gesamten Luftwaffe. Hervorzuheben ist das 1961 gegründete erste deutsche Kunstflugteam "Stöcker-Team" mit 5 x T-33 Bird.

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Im November 1956 kamen dann auch die ersten Einsatzflugzeuge der Luftwaffe die Republic F-84 F "Thunderstreak". Es wurde die erste deutsche taktische Luftwaffeneinheit mit der 1.Staffel der Waffenschule 30. Die Luftwaffe plante 8 Jabogeschwader mit je 75 Maschinen auszurüsten.

1958 kam dann die RF-84 F als erster taktischer Aufklärer dazu, die zuerst in Erding geflogen wurde.


ImageWas waren das für Zeiten als 1961 ein Grossflugtag so heute nicht mehr vorstellbare Typenvielfalt  vor 500 000 Besuchern zeigte. Es waren damals zu sehen: F-86 E, T-33, Gloster Javelin , F-105 D "Thunderchief" aus Bitburg, RF-84 F Aufklärungsgeschw. 51, Erding, "Sea Hawk" der Marine, Convair F-102 A "Delta Dagger" asu Ramstein, Blackburn N.A.39 der Engländer, MC Donnell F-101A"Voodoo", Super Mystere, die "Skyblazers" der USAF auf der F-100 aus Bitburg, die Fouga Magister aus Landsberg, die Hawker "Hunter", die Douglas RB-.66 "Destroyer", die Albatros der Marine , die Noratlas, Vertol V-34 Hubschrauber sowie die ersten F-104 G "Starfighter".

1964 wurde die Waffenschule 50 der Luftwaffe nach  Fürsty verlegt. Es wurde auf  die G-91 "Gina" umgeschult und die taktische Ausbildung auf diesem leichten Erdkampfunterstützungsjet sowie taktischen Aufklärer sichergestellt. Von 1960 bis 1980 wurden mehr als 200 000 Flugstunden mit diesem Flugzeugtyp
durchgeführt.

Image1978 wurde die Waffenschule 50 in Jagdbombergeschwader 49 umbenannt. Es hatte einen Doppelauftrag als Schule und Einsatzverband mit 1. und 2. Staffel sowie 3.Staffel für die Auswahlschulung. Anfang 1980 trafen die ersten Alpha Jet in Fürsty ein, wobei insgesamt 32 Maschinen stationiert wurden. Die "fliegende Staffel für die Auswahlschulung" war mit der Piaggio Pi-149 D ausgerüstet. Diese Staffel wurde nach 33 Jahren alleiniger Zuständigkeit für die Auswahl des fliegenden Personals der Luftwaffe und Marine 1990 außer Dienst gestellt.

ImageDas JaboG 49 wurde 1994 außer Dienst gestellt durch die Reduzierung der Luftwaffe im Zusammenhang der Truppenreduzierung und Bereinigung der Typenvielfalt. Der Alpha Jet wurde bis 1998 noch weitergeflogen in der Fluglehrgruppe Fürsty mit dem Auftrag zukünftige Tornadopiloten auf dem Alpha Jet auszubilden. Damit endete eine lange Periode der neuen Luftwaffe vom Beginn bis zum Ende der fliegerischen Ausbildung und Einsatz in Fürsty..

Seit kurzer Zeit stehen nun auch in Fürsty zwei neue Sockelflugzeuge F-4 F Phantom und Tornado.

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Weitere neue Exponate auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldruck widmen sich der Darstellung aktueller und vergangener Flugabwehrsysteme:

In der Ausstellung sind zum einen das schwere Raketensystem NIKE, ein amerikanisches Raketensystem, welches gegen Ende der Laufzeit auch als sogenannte Höhenforschungsrakete Verwendung fand.

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Ein ebenfalls aus der Bundeswehr ausgemustertes System ist ROLAND, welches als leichtes, mobiles Abwehrsystem für den Nahbereich konzipiert wurde:

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Das folgende Bild zeigt das System Hawk:

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Einziges noch im Dienst befindliches System ist "Patriot", ebenfalls ein ursprünglich amerikanisches System:

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Alle Bilder: Heinz Gerrits, Leiter Sektion München