


Jugend-Info-Woche 2007 in Wittmund
Wittmund / RN - Einmal mehr erwies sich das Jagdgeschwader 71 "Richthofen" als Besuchermagnet für junge Menschen. 13 Jugendliche aus verschiedenen Bundesländern, darunter zwei aus den benachbarten Niederlanden, waren auf Einladung
vom "Freundeskreis Luftwaffe" für eine Woche zu Gast bei den Richthofenern, die erneut ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt hatten. Untergebracht in der Kaserne konnten sie ein Gefühl dafür entwickeln, wie das Leben für junge Soldaten fern von Zuhause ist. Schnell hatten sich die Teilnehmer vor dem Hintergrund gleicher Interessen, hier überwog die Faszination fürs Fliegen, zu einer homogenen Gruppe zusammen gefunden Aufmerksam folgten die Jugendlichen den Informationen des angereisten Wehrdienstberaters. Beim Besuch der unterschiedlichen Dienststellen zeigten sie starkes Interesse an der Ausbildung und den Zukunftsperspektiven, was es den Vortragenden leicht machte über ihre Tätigkeiten zu berichten. Besonders auf dem Tower nahm die Fachsimpelei zur Flugsicherung und allem, was mit der Fliegerei zusammenhängt kein Ende. "Wichtig für die jungen Leute ist es die Information aus erster Hand zu bekommen" betonte Johann Schmitz, Generalsekretär des Freundeskreises, der die Gruppe begleitete. Darüber hinaus sollte die Gruppe auch die Chance zum Blick über den "Tellerrand" bekommen. Dazu hatte Fähnrich Chris-Gerd Duismann als Projektleiter Fahrten zur schwimmenden und fliegenden Marine organisiert. Im größten Marinestützpunkt Wilhelmshaven bekamen die Teilnehmer einen Eindruck vom Leben auf einem Kriegsschiff und deren Einsatzbedingungen. Schwer beeindruckt zeigten sie sich von den der Brücke und der Operationszentrale der Fregatte "Sachsen". Erstaunt waren die Jugendlichen über die Aufträge der in Nordholz stationierten Do 228 im Bereich des Umweltschutzes. Viele von ihnen hatten diese Aufgaben nicht erwartet im Zusammenhang mit der Bundeswehr.
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Auch wenn das Wetter nicht immer optimal war, Hauptsache Flugbetrieb hautnah erleben! | Daphne Scholzen war begeistert von der Bewegung in der dritten Dimension und den auftretenden Kräften. | Eine tolle Gruppe, die sich überaus interessiert zeigte. |
Als besondere Attraktion erwies sich für alle die Anwesenheit der Schweizer Luftwaffe mit sieben F/A 18, die zwei Wochen in Wittmund trainierten. Bereitwillig gaben die freundlichen Schweizer Auskunft über ihre modernen Flugzeuge und ließen die Jugendlichen auch einen Blick ins Cockpit werfen. Wie in den Vorjahren war eines der Highlights der Mitflug in einem Sportflugzeug der ansässigen Sportfluggruppe.
Fluglehrer Hauptmann Holger Dickel nahm jeden in seiner zweisitzigen "Monsun" mit auf einen Rundflug, und, wer sich traute durfte, selbstverständlich unter genauer Beobachtung des Piloten, auch selbst den Steuerknüppel bewegen, um die dritte
Dimension zu erspüren. "Die G-Kräfte bis fast 4 G zu spüren ist eine tolle Erfahrung" strahlte Daphne Scholzen aus Köln, die im Herbst mit der Offizierausbildung in Fürstenfeldbruck beginnt. Äußerst positiv fiel die Bilanz der Teilnehmer beim
Abschlussgrillen aus. Die Mischung aus Technik, die den Jugendlichen bei der Jeveraner Instandhaltungsgruppe 21 im Zusammenhang mit der Grundinstandhaltung der F-4F und dem Zerlegen der Tornados gezeigt wurde und das hautnahe Erleben des Flugbetriebs machte das Programm zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Teilnehmer des Freundeskreises Luftwaffe.