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Veranstaltungen

  • 20.2.19 - Fliegerhorst Eindhoven

 

Jugendinformationswoche 2019 beim TaktLwG 31 Boelcke

Der Freundeskreis Luftwaffe e.V. bot in der Woche vom 28.07.-02.08. im Rahmen der Jugendinformationswoche 13 jungen Leuten im Alter von 15-18 Jahren, darunter 1 Engländer und 1 Schweitzer, die Möglichkeit, die Arbeit eines Luftwaffengeschwaders hautnah zu erleben.
Schon beim ersten gemeinsamen Abendessen, kurz nach dem beziehen der Stuben, entwickelten sich Gespräche über Luftfahrzeuge, sowie deren Bewaffnung und Ausrüstung unter den Teilnehmern. Über deren Tiefgang waren der verantwortliche Projektoffizier und die Vertreter des Freundeskreis Luftwaffe höchst erstaunt. Bereits hier merkte man, dass sich aus 13 Jugendlichen aus drei Ländern über diese Woche eine Gruppe formen kann.

Der nächste Tag startete mit dem Frühstück in der Truppenküche des Fliegerhorst Nörvenich, sowie anschließend einer Begrüßung durch den Kommodore des TaktLwG 31 „Boelcke“ Oberstleutnant Schlag.
Um alle Teilnehmer auf einen ähnlichen Stand zu bringen, sah das Programm danach einen Vortrag über das Geschwader, dessen Geschichte und Aufgaben, sowie das Waffensystem Eurofighter, vor.
Außerdem bot sich die Möglichkeit in der Militärhistorischen Sammlung dem Informationsmeister des Geschwaders, OStFw. Hohlbein, erste Fragen zu stellen. Als besonders interessant stellte sich hierbei ein Schleudersitz des Waffensystems Tornado heraus. Nach dem Mittagessen erklärte ein Karriereberater die Werdegänge und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr und beantwortete die teils sehr spezifischen Fragen der Teilnehmer.

Nach diesem, etwas theoretischen, Tag, wurde es am Dienstag sehr praktisch.
Die erste Teilgruppe besuchte die Fliegenden Staffeln und bekamen dort den Alltag eines Eurofighterpiloten mit. Neben dem Sport- und Physiobereich wurde auch die Flug- und Einsatzvorbereitung genauestens beleuchtet. Hierbei bot sich auch die seltene Gelegenheit einmal einen Pilotenhelm, sowie Anti-G-Hose und –Weste anzulegen.
Auch die Besichtigung des SAR-Kommandos war für die Teilnehmer äußerst interessant. Die meisten hätten auf einem Fliegerhorst eines Jet-Geschwaders keinen Such- und Rettungshubschrauber erwartet. Auch hier ließen sich die Teilnehmer für die Aufgaben, aber vor allem für die Technik der ca. 50 Jahre alten Bell UH-1D begeistern.
Nach dem Mittagessen ging es dann endlich an einen Eurofighter, an dem die Teilgruppe dann die Technik und speziell das Cockpit genau erklärt wurde. Für viele war es das erste Mal, ein echtes Jagdflugzeug aus der Nähe bestaunen zu können. Vor allem für einige Teilnehmer, die sich vorher schon durch Flugsimulatoren und andere Videospiele mit Eurofightern oder ähnlichen Mustern beschäftigt hatten, war es ein sehr besonderes Erlebnis.
Anschließend ging es in die Wartungshalle, in der dann die Aufgaben der Instandsetzungs- und Elektronikstaffel erklärt wurden. Dabei durfte man auch mal einen Blick unter die graue Außenhaut auf die zahllosen Computer, Kabelstränge und Hydraulikleitungen.

Währenddessen hatte die zweite Teilgruppe die Möglichkeit, einen ca. 20 minütigen Rundflug mit Sportflugzeugen der Bundeswehr-Sportfliegergemeinschaft Boelcke/Heini Dittmar e.V.
Dieser führte bei bestem Flugwetter für die meisten über den Zülpicher See in die Eifel.
Auch hier bot sich für einige Segelflieger unter den Teilnehmern die Möglichkeit zum Fachsimpeln mit den erfahren Piloten der BWSFG

Nachmittags bekamen die Teilnehmer eine Führung durch die Wache der Fliegerhorstfeuerwehr, sowie eine kurze Einweisung in die verschiedenen Fahrzeuge der Wache. Obligatorisch bei einer Führung durch eine Feuerwache ist natürlich das Einschalten des Martinshorns eines Flugfeldlöschfahrzeuges.

Pünktlich zum Start der Nachmittagswelle ging es dann auf den Tower. Hier wurde den Teilnehmern die Arbeit eines Fluglotsen, sowie die Koordination zwischen militärischen und zivilen Fluglotsen erläutert. Außerdem konnte man den Funkverkehr zwischen Fluglotsen und Piloten während der Startphase mithören.

Abschließend trafen sich beide Teilgruppen zum gemeinsamen Sport in der Sporthalle auf dem Fliegerhorst.
Beide Teilgruppen tauschten ihr Programm für den nächsten Tag.

Am Donnerstag fuhr die gesamte Gruppe, begleitet von einigen angehenden Piloten, zum E-3A Component auf der NATO Air Base Geilenkirchen. Hier führte Hptm. Neckermann vom Public Affairs Office die Gruppe über die Airbase und hielt einen Vortrag über die Aufgaben und Geschichte der Einheit und der Boeing E-3A. Dabei wurde auch auf einige Besonderheiten des multinationalen Verbandes im Vergleich zu Geschwadern der Luftwaffe hingewiesen. Anschließend durfte die Gruppe eine Boeing E-3A aus der Nähe betrachten und einen Start beobachten. Leider war es aktuell nicht möglich eine E-3A von innen zu besichtigen.
Nach dem Mittagessen und anschließender Heimfahrt ging es wieder zum gemeinsamen Sport.
Abends folgte dann das Abschlussgrillen mit den Projektoffizieren sowie allen Teilnehmern.

Für den letzten Tag stand, nach dem Frühstück, nur noch eine kurze Abschlussbesprechung auf dem Plan. Während die Teilnehmer sich sehr positiv über die äußerst interessanten Einblicke in den Geschwaderalltag äußerten, lobten die Projektoffiziere sowie der Betreuer des Freundeskreis Luftwaffe vor Ort, das Verhalten der Jugendlichen über die Woche.

Daten & Fakten

Gründung: 19.09.1984
Stand 2016:  1.187 Mitglieder

Kontakt

Geschäftsstelle
Freundeskreis Luftwaffe e.V.
Wahn 504/10
Postfach 906110
51127 Köln

Telefon: +49 (0) 2203 - 64815
Telefax: +49 (0) 2203 - 800397
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