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  • 20.2.19 - Fliegerhorst Eindhoven

 

Zu Besuch beim TaktLwG 74 in Neuburg

Text und Fotos: Manfred Dittenhofer, Sektion München

Am 18. April machte sich der Freundeskreis der Luftwaffe, Sektion München, auf nach Neuburg an der Donau. Das dort beheimatete Taktische Luftwaffengeschwader 74 versprach interessante Einblicke in die Technik des Eurofighters. Und dieses Versprechen wurde gehalten. Nach einem Exkurs durch die Aufgaben des Geschwaders und seine Zusammenstellung durften die Teilnehmer der Exkursion den Eurofighter hautnah in der Instandsetzungshalle des Geschwaders in Neuburg erleben.


Gruppenbild mit Eurofighter. An die 30+42 kamen die Gäste bis auf Tuchfühlung heran.

Die wehrgeschichtliche Sammlung des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 in Neuburg zieht über die Region hinaus Besucher an. Die Mitglieder des Freundeskreises der Luftwaffe begutachteten die Exponate in der alten Flugzeughalle, die jedem Museum zur Ehre gereichen würden. 


Das J79 Triebwerk aus der F-4F Phantom und daneben gleich das ganze Flugzeug.

Entsprechend begeistert zeigten sich die Besucher, die Ulrich Mocka durch die Ausstellung führte. Der Hauptmann a.D. hat in akribischer Kleinarbeit als aktiver Traditionsoffizier des Neuburger Geschwaders und später nach seiner Pensionierung als ehemaliger Geschwaderangehöriger die Ausstellung konzipiert. Zu jedem Exponat, vom kompletten Flugzeug bis hin zu technischen Details und der Darstellung des Arbeiten und Lebens auf dem Fliegerhorst ab 1912 bis heute, kennt Mocka eine eigene Geschichte, die er lebendig erzählte. So kann man in der wehrgeschichtlichen Sammlung die Vorgänger des Eurofighters besichtigen: die F-4F Phantom, die F-104 Starfighter und die F-86K Sabre. Aber es geht nicht nur um die Flugzeugtechnik. Mocka hat zusammen mit anderen Geschwaderangehörigen die Geschichte des Verbandes lebendig eingefangen. So fanden sich die Besucher unvermittelt zuerst in einer militärischen Unterkunft und dann in dem Gefechtsstand wieder. Mocka lieferte Geschichte zum Anfassen.


Hauptmann a.D. Mocka (re.) ist Kurator der Sammlung und führte die Besucher durch die Geschichte der Militärfliegerei in Neuburg.


Die Die Historie des Fliegerhorstes Neuburg reicht bis 1912 zurück. Flugzeugteile werden zum Teil noch heute in der Umgebung gefunden.

Im Cockpit der Piggi absolvierten unzählige Besatzungsmitglieder der Luftwaffe ihre ersten militärischen Flugstunden. Die gut erhaltene Piaggio P149D ist eines der Flugzeug-Exponate in der wehrgeschichtlichen Sammlung des TaktLwG 74.

Bereits vor dem Besuch der Ausstellung hatten die Besucher einen Überblick über den Geschwaderauftrag erhalten und die Instandsetzungshalle des Eurofighter besucht. Dieses hochmoderne Kampfflugzeug wurde den Mitgliedern des Freundeskreises der Luftwaffe von Oberfeldwebel Baumann erklärt. Hoch kompetent führte er die Gäste in die Technik des Kampfflugzeugs ein.


In einem komplett aufgebauten Gefechtsstand kann man Staffelatmosphäre schnuppern.

Ein kleines Präsent hatte Major a. D. Peter Nagelschmitz dabei, der als Waffensystemoffizier zu Phantom-Zeiten im Geschwader seinen Dienst verrichtete. Er überließ Mocka einen historischen Kompass, der in Kriegsjahren am Handgelenk getragen wurde. Woher dieser Ausrüstungsgegenstand stammt, das konnte Nagelschmitz nicht mehr genau nachvollziehen. Wohl aber war dieser Richtungsgeber, der Piloten und Besatzungsmitgliedern nach einem Ausstieg den rechten Weg weisen sollte, aus dem Vermächtnis seines Vaters übriggeblieben.  Wer weiß, vielleicht findet sich auch für dieses gute Stück noch ein Platz in der Sammlung.


Zum Abschied eine Torte und ein Modell: Heinz Gerrits (mi.) bedankte sich bei Hauptmann a.D. Ulrich Mocka (li.) und Hauptmann Harald Graf, dem Presseoffizier des Geschwaders.

Daten & Fakten

Gründung: 19.09.1984
Stand 2016:  1.187 Mitglieder

Kontakt

Geschäftsstelle
Freundeskreis Luftwaffe e.V.
Wahn 504/10
Postfach 906110
51127 Köln

Telefon: +49 (0) 2203 - 64815
Telefax: +49 (0) 2203 - 800397
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