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  • 8.11.17 - Hubschraubergeschwader 64
  • 21.11.17 - Ausbildungszentrum  für abbildende Aufklärung

 

Info-Wochen 2015: Jugendliche erleben die Luftwaffe

Auch im vergangenen Jahr erwiesen sich die vom Freundeskreis Luftwaffe veranstalteten Informationswochen für Jugendliche als voller Erfolg. Egal ob Eurofighter hautnah im Einsatz oder Mitflug in einem Sportflugzeug: Die Teilnehmer kamen voll auf ihre Kosten, wie die folgenden Erlebnisberichte zeigen:

Eurofighter zum Anfassen

Einen Eurofighter hautnah erlebt, einen Rundflug über der Ostseeküste und Höchstgeschwindigkeit auf der GoKart-Bahn. Das waren nur einige Höhepunkt der Jugendinformationswoche im Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff". Der Freundeskreis Luftwaffe e.V. hatte zusammen mit der Bundeswehr 19 Jugendliche nach Laage bei Rostock eingeladen. Fünf Tage konnten die jungen Leute ein abwechslungsreiches Programm erleben und sich dabei ein genaues Bild vom Geschwader machen.

Der erste Tag begann mit interessanten Vorträgen. Die Jugendlichen erfuhren alles über das Geschwader. Dann erzählte Oberleutnant Philipp Schelchshorn von seinem spannenden Werdegang als Jetpilot. Im Anschluss durfte die Gruppe einmal ganz nah an den Eurofighter. Hauptfeldwebel Nico Waldow erklärte unter neugierigen Blicken in einer Flugzeughalle das moderne Luftfahrzeug. Dabei durfte jeder auch einmal ins Cockpit blicken. Die Spannung stieg, als vier Eurofighter ganz nah an der Gruppe vorbeirollten und im Anschluss unter tosendem Donner in den Himmel aufstiegen. Das löste nicht nur bei Christian Hader großes Staunen und Gänsehaut aus. Der 16-Jährige aus Bochum träumt von einer Karriere als Jetpilot: "Ich fiebere schon den Pilotentests entgegen. Ich kann es kaum erwarten, mich endlich bei der Luftwaffe zu bewerben."

Die Eurofighter rollen zum Start. Diesen spektakulären Anblick  konnten die Teilnehmer aus nächster Nähe genießen.

Auch am zweiten Tag drehte sich alles um die Fliegerei. Diesmal durfte jeder Teilnehmer in Purkshof bei Rostock einen halbstündigen Mitflug im Motorsegler über Rostock und der Ostseeküste genießen. Danach konnten die Jugendlichen selbst hinter ein Steuer. In spannenden Rennen ließ die Gruppe den Tag beim GoKart-Fahren ausklingen.

Der Blick über den Tellerrand hinaus gab es zur Wochenmitte. Die Marinetechnikschule in Parow bei Stralsund lud zu einem informativen Rundgang zu den Themen Schiffstechnik und Ausrüstung. Nach dem Mittagessen in der Truppenküche kam der Höhepunkt des Tages: Eingepackt in Schwimmwesten wurde die Gruppe mit drei Barkassen zum Stralsunder Stadthafen übergesetzt. Bei der Überfahrt durfte jeder unter Anleitung auch selbst mal das Steuerrad übernehmen. Ein Besuch im Ozeaneum rundete den Tag ab. "Das Bootfahren war mein Highlight. Ich segele auch oft mit dem Boot meines Vaters. Das war jetzt aber mal eine neue Erfahrung", erzählt die 16-jährige Lisa Marie Tyc aus Bad Doberan.
Tag vier stand dann wieder ganz im Zeichen der Fliegerei. Jeder konnte im Eurofighter-Simulator eine Runde über Mecklenburg-Vorpommern drehen. Im Anschluss wurde echter Flugbetrieb beobachtet. Und zwar vom höchsten Punkt des Fliegerhorstes: dem Tower. Die Flugverkehrskontrolloffiziere beantworteten dabei Fragen rund um das spannende Geschehen auf der Start- und Landebahn.

Für Lisa Marie Tyc der Höhepunkt der Woche: Eine Marine-Barkasse selbst steuern.

Abkühlung musste her. Die heißen Temperaturen am Nachmittag führte die Jugendgruppe ins Freibad nach Tessin. Also wurde der Ausflug genutzt, um zu Schwimmen, sich locker sportlich zu betätigen oder einfach in der Sonne zu liegen um zu entspannen.

Am letzten gemeinsamen Abend lud der Generalsekretär des Freundeskreises Luftwaffe e.V., Hauptmann a.D. Johann Schmitz, zum Grillen ins Offizierskasino. Hierbei konnten die Jugendlichen nochmal ein Feedback zu den vergangen Tagen abgeben und in lockerer Runde mit den Soldaten des Geschwaders diskutieren.
So ging eine abwechslungsreiche Woche für die 16- bis 20-Jährigen zu Ende. Janca Döscher resümiert: "Die Woche war sehr informativ und hat generell ganz viel Spaß gemacht. Auch in meiner Berufswahl habe ich jetzt neue Ideen gesammelt."

Lt Christoph Trost
UniBw München

Ein Erlebnis
Am Sonntagabend war es endlich soweit: Für 19 Jugendliche begann die lang ersehnte Woche im Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" in Laage. Diese Informationswoche wurde von den Herren Johann Schmitz, Heinz Dieter Nitz, Jan Seemann, Nico Waldow und Christoph Trost vorbereitet und begleitet. Damit es nicht langweilig wurde, gab es auch jede Menge zu erleben. Und davon möchte ich Ihnen berichten.
Am Montag ging es schon sehr früh los. Nach dem leckeren Frühstück wurden nochmal alle Betreuer und Begleiter vorgestellt. Dann gab es einen kurzen Vortrag zum Geschwader und wie es zu der Namensgebung "Steinhoff" kam. Nach einer kurzen Pause haben wir die Möglichkeit bekommen, uns das historische Museum anzugucken. Herr Waldow hat uns darauf wichtige Informationen zum Eurofighter erzählt und wir konnten uns den Start von Eurofighter ganz aus der Nähe angucken. Es folgten noch zwei Vorträge von einem Sanitätsarzt und von einer Berufsberaterin. Auch wenn einer mal Mühe hatte seine Augen offen zu halten, haben alle die Chance genutzt, um ihre Fragen loszuwerden.
Am nächsten Tag wurde es noch interessanter. Wir durften mit einem Sportflugzeug fliegen. Nicht nur in der Theorie konnten wir Erfahrung sammeln, sondern auch in der Luft. Diese einmalige Gelegenheit nutzten alle aus und alle waren wirklich begeistert. Nach dem spannenden Tag haben wir unser Abendbrot von McDonald's gesponsert bekommen. Und natürlich dürfen wir das GoKart nicht vergessen. Mit Vollgas steuerten wir entgegen dem Abend.

Die Spannung steigt: Gleich beginnt das Rennen auf der GoKart-Bahn.

Der Mittwoch brach an und auf dem Plan stand ein Besuch bei der MTS in Parow, wo wir uns zwei spannende Vorträge über die Marine und die Waffentechnik anhören konnten. Nach dem Mittag machten wir eine Spritztour mit einem Boot bis zum Ozeaneum in Stralsund. Das Ozeaneum war sehr spannend mit seiner Vielfältigkeit an den Tieren im Wasser. Danach ging es wieder zurück nach Laage, wo alle ins Bett fielen.
Übernacht ereignete sich ein Zwischenfall. Ein Jugendlicher musste ins Krankenhaus gebracht werden. Das Pensum wurde trotzdem fortgesetzt. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und die erste Gruppe durfte auf den Tower. Dort wurden wir über das Gelände und die Arbeit auf dem Tower informiert. Die andere Gruppe konnte in einem Simulator ihr Können beweisen. Dann gab es ein leckeres Mittag. Und danach stand eigentlich Sport auf dem Plan. Da aber die Temperaturen zu hoch waren und die Betreuer kein Risiko eingehen wollten, wurde der Plan geändert. Die Gruppe durfte ins Freibad fahren, während ein paar Freunde ins Krankenhaus zum Patienten gefahren sind. Am späten Nachmittag begann dann der Grillabend, wo es bei leckeren Bratwürstchen zu einem Abschlussgespräch kam. Alle konnten über die Woche reden und bekamen sogar Abschiedsgeschenke. Es war ein sehr gelungener Abend.

Alexander Nußbaum freut sich auf den nahenden Start mit dem  Motorsegler.

Am nächsten Tag mussten alle ihre Sachen zusammenpacken und ihre Zimmer leer räumen, denn nun hieß es Abschied nehmen. Eine Woche ging schnell vorbei und viele werden sich daran auch noch nach den Ferien erinnern, denn es war wirklich eine spannende Woche. Die Gruppe hat sich super verstanden, es gab nie Ärger oder Beschwerden und ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Woche ein großer Erfolg für alle war.

Meggy Wolter, 16 Jahre,
Neubukow OT Panzow

Zu Gast in Wittmund

In der Woche vom 09. bis zum 14. August bot der Freundeskreis der Luftwaffe 18 Jugendlichen die Möglichkeit, sich einmal die Bundeswehr von innen anzuschauen.
Die 17 Jungs und ein Mädchen reisten am Sonntag aus ganz Deutschland an und wurden in einem der Unterkunftsblöcke unserer Taktischen Luftwaffengruppe untergebracht.
Schon am Abend gab es den ersten Programmpunkt. Bei einem leckeren Schnitzel im Mannschaftsheim konnten sich alle einmal kennenlernen und wurden obligatorisch über das Verhalten in militärischen Anlagen belehrt. Auch wurden die Vorhaben der Woche vorgestellt.
Betreut wurden die Jugendlichen durch Hptm a.D. Schmitz, der mit seiner Gattin anreiste und durch mich den Projektoffizier, OLt Pfeiffer.

Die Teilnehmer der Info-Woche in Wittmund. Foto: Gefr. Redell

Am nächsten Morgen, nach einem gemeinsamen Frühstück in der Truppenküche, ging es auch schon los. Die Tour begann in der Militärgeschichtlichen Sammlung, in der es Standortgeschichte zum Anfassen gab. Danach ging es raus auf den Fliegerhorst wo wir uns den Tower, die Feuerwehr und natürlich die Flieger anschauten.
Nach einer kleinen Mittagspause durften die jungen Männer und die junge Frau noch das AGSHP besichtigen. Auch für ein Abendprogramm war gesorgt, denn das Casino stellte einen Raum mit Beamer zur Verfügung und so konnte die ganze Gruppe abends gemeinsam einen Film schauen.
Am Dienstag ging es in Richtung Wilhelmshaven. Dort wurde uns der interessante und anspruchsvolle Dienst  auf der Fregatte Augsburg vorgestellt. Auch die Tauchergruppe durften wir besuchen. Abgeschlossen wurde der Tag mit einer Barkassenfahrt durch den Marinehafen. Es ist schon imposant wie groß die Schiffe in Teilen sind.  
Schon am Mittwochmorgen ging es weiter, diesmal nach Nordholz. Dort angekommen wurden wir auch gleich von einem Hauptbootsmann in Empfang genommen. Mit dem Bus ging es dann in Richtung Tower, während der Fahrt zeigte uns der Hauptbootsmann fast den gesamten Platz, der doch um so einiges größer ist als unser schöner Fliegerhorst.
Ein Highlight der Woche waren die Hubschrauber, die die Gruppe fliegerisch grüßten, während die Jungs und Mädels im Tower waren.
Im Anschluss gab es dann noch eine kleine Karriereberatung, und es war schön zu sehen wie groß das Interesse der Jugendlichen am Dienst in der Bundeswehr ist. Auch das Mittagessen durfte natürlich nicht fehlen, so aßen wir gemeinsam in der Truppenküche, um danach gestärkt in Richtung Flieger weiterzufahren.
Im Hangar warteten schon die Crews auf die Gruppe um ihnen sowohl den Seaking, Sealynx und auch die P3 Orion zu zeigen, hier gab es "Bundeswehr zum Anfassen" und die Jugendlichen folgten mit Begeisterung.
Nach einem sehr schönen, jedoch auch langen Tag ging es wieder in Richtung Ostfriesland, um sich für den nächsten Tag auszuruhen, denn am Donnerstag stand der wohl schönste Teil auf dem Programm.
Am Donnerstagmorgen hatten die Jungs und Mädchen noch das Ostfriesenabitur zu absolvieren, um dann im Anschluss endlich zum Flugplatz in Mariensiel zu fahren. Dort angekommen durfte jeder Teilnehmer eine halbe Stunde in einer kleinen Privatmaschine mitfliegen. So konnten sich alle einmal die Küste von oben anschauen und für manche war es sogar der erste Flug überhaupt.
Nach dem Mitflug war die Woche auch schon fast wieder vorbei. Aber ohne einen Abschlussabend schicken wir natürlich niemanden nach Hause und so trafen wir uns alle am Abend im Mannschaftheim. Hier wurde für uns gegrillt und wir konnten uns verabschieden und uns die Woche noch einmal in Erinnerung holen. Es war schön zu sehen, dass die Jugendlichen sichtlich Spaß an der Woche hatten, das Interesse war groß und das Feedback gut. Wer weiß, welcher dieser jungen Menschen mir in meiner militärischen Karriere noch einmal über den Weg läuft.

Alexander Pfeiffer

Infowoche „Boelcke“

Wenn man mich fragen würde, was in letzter Zeit die besten Entscheidungen waren, die ich getroffen habe, dann wäre diese Woche in Nörvenich mit dabei.
Die Truppe war super, trotz anfänglicher Schwierigkeiten ins Gespräch zu kommen, ich behaupte mal, dass das immer so ist, haben wir uns alle ab dem ersten Abend super verstanden.
Entgegen aller Erwartungen waren die Zimmer groß und komfortabel, sowie die Frühstückszeiten deutlich humaner als angenommen. Am Montag hatten wir ersten Kontakt mit den Jets beim Starten und Landen. Ziemlich viel Glück hatten wir bei der Besichtigung des SAR- Hubschraubers, von dem wir wegen eines Einsatzes den Start mitbekommen haben. Unser super netter Betreuer und Planer Hauptmann Gazzana, im Volksmund auch liebevoll Alex genannt, hatte an diesem Tag Unterstützung von Leutnant Vossen, der einen Bericht für die Bundeswehr Aktuell über diese Woche schreiben sollte. Dienstag und Mittwoch kam dann die Einteilung in 2 Gruppen. Zusammen mit der Sportfluggruppe Nörvenich durfte Gruppe 1 fliegen gehen und sich die Feuerwache, sowie den Tower anschauen, während Gruppe 2 mit Oberleutnant Vogelmann die Technische Gruppe des Geschwaders, sowie einen Einblick in die fliegende Staffel erleben konnte. Am letzten Tag besuchten wir den NATO Stützpunkt Geilenkirchen, an dem wir den Tower, sowie eine NATO E-3A AWACS besichtigen konnten.
Fazit:
Eine wirklich sehr gelungene, informative und interessante Woche, bei der man einen sehr guten Einblick in die Luftwaffe und in das Soldatenleben bekommen konnte, sowie viele neue und vor allem nette Menschen kennenlernte. In all den Tagen wusste niemand auf meine Frage „hat jemand etwas negatives anzumerken?“ eine Antwort. Und das muss schon was heißen.
Besonderen Dank von uns alle an Hauptmann Alexander Gazzana, der leider in dieser Woche nicht fliegen konnte, aber hoffentlich Spaß mit uns hatte, der diese Woche super geplant hat und auf  jede Frage eine Antwort hatte.
Des Weiteren an Oberleutnant Vogelmann, Leutnant Vossen und Oberstabsgefreiter Günther, die für viele Fragen offen standen und durch die man viele Infos erlangen konnte, sowie bei allen anderen beteiligten, vielen Dank.
Ein großes Dankeschön auch an Herrn Schmitz und den Freundeskreis Luftwaffe e.V., ohne die, diese unvergessliche Woche gar nicht möglich gewesen wäre.

 

  Jasmin Kallenbach. und Lauryn Rieger (v.l.) ließen sich von in Laage von Hauptfeldwebel Nico Waldow das Cockpit des Eurofighters ganz genau erklären.


Auch in diesem Jahr veranstaltet der Freundeskreis Luftwaffe wieder Informationswochen für Jugendliche. Mehr Infos hier.

Daten & Fakten

Gründung: 19.09.1984
Stand 2016:  1.187 Mitglieder

Kontakt

Geschäftsstelle
Freundeskreis Luftwaffe e.V.
Wahn 504/10
Postfach 906110
51127 Köln

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Telefax: +49 (0) 2203 - 800397
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