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Besuch des Luftfahrt-technische Museum in Niederalteich

Am 6. August diesen Jahres besuchte der Freundeskreis Luftwaffe e.V., Ansprechstelle München unter starker Beteiligung das Luftfahrt-technische Museum des Herrn Voggenreiter in Niederalteich, in Ausrichtung auf den Starfighter F 104 der Luftwaffe. Es war ein sehr informativer Besuch, der sich im einzelnen wie folgt darstellte:

Das Museum ist technisch sehr reichhaltig ausgestattet, so dass auch bei einem weniger versierten Besucher ein nachhaltiger Eindruck verbleibt. Beeindruckend war die Wiedergabe der ausgereiften Technik der F 104, so z.B. die 3-teilige vertikalgeschnittene Darstellung eines Strahltriebwerkes mit Verdichter – Brennkammer – Abgasteil. Sehr interessant waren auch die verschiedenen Exponate wie z.B. verschiedene Luftfahrzeuge ( F 104 – Hansajet ),  Luftschrauben – Kolbenmotore ( Sternmotor ) und anzeigende Messinstrumente aus verschiedenen Luftfahrzeugen, unter anderem auch Notausrüstungen für Piloten u.s.w..

ImageImageGanz besonders beein- druckend war allerdings die Story über Gerd Neumann, eines unge- wöhnlichen deutschen Ingenieurs, der in den USA Karriere machte. In wenigen Jahren stieg er bis in die Spitze des rie- sigen Triebwerkkonzern General- Elektrik auf.

Zu seinen Meisterwerken gehörte das J 79, das erste Jet- Triebwerk, das die doppelte Schallgeschwindigkeit ermöglichte und in Großserie für den Starfighter und die Phantom produziert wurde.

ImageImageMit den CF6, den ersten Großtriebwerken, einge- baut in den Airbus A 300, die DC 10 und die Boeing 747 wurde GE zum füh- renden Hersteller von Airline Motoren. Beein- druckend auch die vielen Exponate und Auszeich- nungen aus dem Privat- besitz des Herrn Neumann, alias „Herman the German“.
Der Besuch des Museum endete mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Klosterwirtschaft der dortigen Benediktiner- Abtei:

Verfasser: Herbert Koch