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4000 Flugstunden

Den Traum vom Fliegen als Lebensaufgabe


Major Markus Göhler erhält feierliche Auszeichnung für 4000 absolvierte Flugstunden

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Köln-Wahn – Er machte den lang gehegten Menschheitstraum vom Fliegen zu seinem Beruf; spürte mit bereits 15 Jahren erstmals den Höhenrausch in einem Segelflieger und ist momentan mit mehr als 3700 TORNADO-Flugstunden einer der erfahrensten Jet-Piloten der Bundeswehr: Major Markus Göhler hat mit 41 Jahren bereits unzählige Starts und Landungen erlebt. „Die Konzentration bleibt jedoch bei jedem Flug die gleiche“, erklärt er, weil er weiß, dass sich sonst schnell Fehler einschleichen. Auf Grund seiner vielen Flugstunden gilt er auch als der „Mann der meisten Emergencies“. Es gibt kaum eine Notfallsituation, die er nicht auch schon in der Praxis erlebt hat. In die wohl gefährlichste Lage brachte ihn ein Tornadoabsturz über der Ostsee, bei dem er erst nach fünf Stunden von einem Seerettungsteam aus dem kalten Wasser geborgen wurde.
Ursprünglich war Major Göhler bei den Marineflieger zu hause. Doch als das MFG 1 (Marinefluggeschwader 1) Ende Februar 1993 geschlossen wurde wechselt er zur Luftwaffe, die händeringend nach Unterstützung für den Aufbau ihres AG 51 (Aufklärungsgeschwader 51) in Kropp suchte.
Neben seiner Teilnahme am ersten Auslandseinsatz der Bundswehr über Bosnien erinnert sich Major Göhler noch besonders an den Moment in dem er seine Schwingen für die bestandene Pilotenausbildung in den USA erhielt. „Ich erinnere mich noch kristallklar. Ich dachte: Jetzt gehörst Du dazu!“ Seit dem ist viel Zeit vergangen, und Einsatzmedaillen für IFOR und SFOR Einsätze wanderten in seinen Besitz. Die Auszeichnung  für seine 4000ste Flugstunde die er nun am 14. Oktober 2004 im feierlichen Rahmen vom Befehlshaber des Luftwaffenführungskommandos, Generalleutnant Walter Jertz, überreicht bekam unterstreicht noch einmal seine bisherigen Verdienste für die Bundeswehr und bietet einen gelungenen Abschluss seiner Kariere. Denn im kommenden Monat geht Markus Göhler in den Ruhestand. Als BO 41 (Berufsoffizier mit eingeschränkter Dienstzeit bis 41 Jahre) endet seine Dienstzeit bei der Luftwaffe auf Grund seines Alters. Doch auch in Zukunft wird er dem Himmel treu bleiben. Im Besitz eines Berufspilotenscheins ist er bereits in Verhandlung mit zivilen Fluggesellschaften.

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