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Nach Grosetto des Starfighters wegen

In Deutschland wurde der letzte Starfighter im Mai 1991 in den "Ruhestand" verabschiedet. Bei der italienischen Luftwaffe fliegen sie - über 40 Jahre nach ihrer Einführung- immer noch. Allerdings sind die Tage der italienischen F-104 S gezählt.

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Die ersten Eurofighter sind im Anflug auf ihren Einsatzflugplatz Grosseto. Wer die legendäre F-104 S noch einmal erleben wollte, mußte sich auf den Weg in die Toscana machen.
Der Leiter des Freundeskreis Luftwaffe e.V. München Herr Peter- Hagen Lederer hat diese Reise organisiert und hervorragend vorbereitet.
Also folgten 16 Mitglieder/Förderer des Freundeskreis Luftwaffe einer Einladung nach Italien, um noch einmal die F-104 S in Aktion zu sehen.
Grosseto ist in der Tat in mehrfacher Beziehung eine Reise wert:
An der Tyrrenischen Küste zwischen der Insel Elba und der Halbinsel Monte Argentario gelegen, ist der Flugplatz über die malerische Toscana mit dem Auto leicht an einem Tag zu erreichen.

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Wer es eiliger hat- der Flugplatz ist auch für zivile Maschinen offen.
Flugzeuge der Bundeswehr sind seit jeher willkommen. An- und Abflug über die weite Maremma-Ebene sind so unkompliziert, daß ich schon in jungen Jahren dorthin fliegen durfte.
In Porto Santo Stefano auf Monte Argentario - einer Insel, die doch keine ist- öffnete- auf Vorschlag eines ortskundigen, ebenfalls grossetobegeisterten Tornado-Piloten der Luftwaffe- vorzeitig sein Hotel, von dem aus wir den Flugverkehr um Grosseto beobachten konnten.

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Da der Eurofighter in Grosseto anfänglich recht langsam und in nur kleiner Stückzahl zulaufen wird, scheut das Geschwader keine Mühe bis auf weiteres die F-104 S in Betrieb zu halten. Ein sehr aufwendiges und schwieriges Unterfangen!
Das anfänglich geringe Flugstundenaufkommen auf dem Eurofighter verlangt zwingend die fliegerische Inübungshaltung der Piloten zu organisieren.
Die Instandhaltung der faktisch "abgeflogenen F-104 S" ist mühselig, der Anblick der kanibalisierten oder völlig zerlegten Starfighter stimmt traurig.- Dennoch:
Die Stimmung im 4.Stormo ist auch in dieser schwierigen Übergangsphase gut.
In allen Briefings und Gesprächen war die Freude über den "Sprung"  in die Ära Eurofighter unüberhörbar.
Wenig erfreut waren die Gastgeber über hereinbrechende Wetter: Just zu dem Zeitpunkt, zu dem die Flugvorführung einer Rotte F-104 S vorgesehen war, fiel langanhaltender subtropischer Regen über Grosseto her.
Jeder Flugdienst war unmöglich. Kurzentschlossen wurde aus der "Flug"- eine eindrucksvolle "Rollvorführung" im Regen!
Wir Besucher waren- obwohl ziemlich naß- auch damit sehr zufrieden !
Vielen Dank an das 4. Stormo für den unvergesslichen Tag in Grosseto.
P.Glad.

 


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